Docker Image Manager: ungenutzte Docker Images per Script aufräumen
Ich nutze Docker inzwischen schon ziemlich lange und habe im Laufe der Zeit einige Tools drum herum ausprobiert. Eines davon war jahrelang Portainer. Früher habe ich darüber Container gebaut, gestoppt und debuggt.
Heute öffne ich es eigentlich nur noch selten, meistens wenn der Speicher knapp wird und ich ungenutzte Docker Images löschen will.
Genau dabei habe ich irgendwann gemerkt, dass mich dieser kleine Umweg jedes Mal unnötig aus dem Flow reißt. Also habe ich mir kurzerhand meinen eigenen Docker Image Manager gebaut.
🧠 Die Idee hinter dem Docker Image Manager
Du willst nur schnell Platz schaffen und musst erst Images filtern, IDs kopieren, prüfen ob Container sie noch verwenden. Die Befehle können schnell komplex werden.
Klar geht das alles mit docker image prune und Co. Nur liefert dir Docker in dem Moment selten genau die Übersicht, die du eigentlich brauchst.
Also habe ich mir ein kleines Helferlein geschrieben:
Der Docker Image Manager ist ein Bash Script mit interaktivem Menü. Ziel war nicht möglichst fancy zu sein, sondern möglichst schnell Entscheidungen treffen zu können.
🔍 Das Script
Der wichtigste Punkt für mich ist Option 1.
Du bekommst eine Liste aller Images und kannst danach Details abrufen. Dabei siehst du auch direkt welcher Container das Image nutzt.

Option 2 und 4 kümmern sich um ungenutzte Docker Images.
- Ungenutzte Images werden erkannt
- Dangling Images werden erkannt
- Verwendete Images sind geschützt

Du kannst einzelne Images gezielt entfernen oder alles in einem Rutsch aufräumen. Vor jeder Aktion fragt das Script noch einmal nach.

✨ Schnellstart
Wenn du es ausprobieren möchtest, holst du dir das Script einfach aus dem Repository:
git clone https://git.techniverse.net/scriptos/docker-image-manager
Danach wechselst du ins Verzeichnis und startest den interaktiven Modus direkt mit:
bash docker-image-manager.v1.sh
Das Menü sieht so aus:

Es gibt auch noch Parameter für den nicht interaktiven Betrieb. Diese findest du im Repo.
⚙️ Fazit
Seitdem brauche ich Portainer für diesen Zweck nicht mehr. Alles passiert direkt in der Shell, nachvollziehbar und schnell. Genau so wie Docker für mich am besten funktioniert.
Wenn du Docker viel über die CLI nutzt und nur fürs Aufräumen in ein UI wechselst, dann könnte dir so ein Ansatz ebenfalls gefallen.
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